Strompreis morgen
Die Preise für morgen stehen noch nicht fest
Die Day-Ahead-Auktion für morgen schließt um 12:00 Uhr. Die Ergebnisse liegen meist zwischen 12:45 und 13:30 Uhr vor; diese Seite aktualisiert sich, sobald die Preise da sind.
Zum Vergleich sehen Sie unten schon das Bild von heute.
Preisverlauf
Jeder Balken steht für eine Viertelstunde. Die Farbe vergleicht jede Viertelstunde mit dem restlichen Tag.
Kurz zusammengefasst
Heute, Donnerstag, 22. Oktober 2026, kostet Strom an der Börse im Schnitt 14,9 ct/kWh – noch ohne Netzentgelte, Steuern und Umlagen. Mit allen Bestandteilen eines typischen dynamischen Tarifs sind es rund 39,0 ct/kWh.
Am günstigsten ist die Viertelstunde von 13:00 bis 13:15 Uhr mit 7,0 ct/kWh, am teuersten 19:00 bis 19:15 Uhr mit 28,7 ct/kWh.
Wer ein Gerät drei Stunden lang flexibel laufen lassen kann, wählt am besten 11:30 bis 14:30 Uhr: im Schnitt 30,1 ct/kWh Endpreis, 23 % unter dem Tagesmittel.
Der Börsenpreis liegt damit 30 % niedriger als am Vortag und 23 % unter dem Mittel der letzten sieben Tage.
Die Preise für morgen folgen nach der Auktion um 12 Uhr und sind meist kurz nach 13 Uhr online.
Heute noch: Die günstigsten zwei Stunden sind 11:45–13:45 Uhr (29,8 ct/kWh).
Woraus besteht eine kWh?
Der geschätzte Endpreis von heute, aufgeteilt nach Bestandteilen (Werte 2026).
Im Vergleich
- Gestern
- 21,2 ▼
- Mittel 7 Tage
- 19,4 ▼
- Mittel 30 Tage
- 16,8 ▼
- Gleicher Tag im Vorjahr
- 8,2 ▲
Börsenpreis · ct/kWh
Günstigste Zeitfenster
Die günstigsten zusammenhängenden Zeiträume des Tages – für alles, was Sie selbst planen können.
Teuerste 3 Stunden: 17:45–20:45 · 52,4 ct/kWh
Wann schalte ich was ein?
Die beste Startzeit für typische Haushaltsgeräte – mit den Kosten eines Durchgangs zum günstigsten und zum teuersten Zeitpunkt.
Kosten zum geschätzten Endpreis inkl. Netzentgelte, Steuern und Umlagen.
Wind- und Solaranteil (Prognose)
Prognostizierte Erzeugung aus Wind und Sonne im Verhältnis zum prognostizierten Stromverbrauch in Deutschland, Stunde für Stunde.
Über den Tag gerechnet decken Wind und Sonne voraussichtlich rund 70 % des Verbrauchs. Am grünsten ist es von 12:00 bis 15:00 Uhr mit rund 101 %. Das günstigste Dreistundenfenster fällt größtenteils in diese Zeit – günstig und grün zugleich.
Werte über 100 % bedeuten, dass mehr Wind- und Solarstrom erwartet wird, als im Inland verbraucht wird; der Überschuss wird exportiert oder gespeichert. Grundlage sind die amtlichen Prognosen der Übertragungsnetzbetreiber.
Preise je Stunde
Börsenpreis je Viertelstunde und Stundenmittel; die letzte Spalte zeigt den geschätzten Endpreis.
| Stunde | :00 | :15 | :30 | :45 | Mittel | Endpreis |
|---|---|---|---|---|---|---|
| 00:00 | 12,8 | 12,1 | 11,5 | 11,2 | 11,9 | 35,5 |
| 01:00 | 11,5 | 11,2 | 11,1 | 10,6 | 11,1 | 34,5 |
| 02:00 | 11,1 | 10,5 | 10,1 | 9,1 | 10,2 | 33,5 |
| 03:00 | 9,9 | 9,1 | 9,3 | 8,4 | 9,2 | 32,3 |
| 04:00 | 9,4 | 9,1 | 8,7 | 8,4 | 8,9 | 31,9 |
| 05:00 | 9,1 | 8,9 | 10,3 | 10,5 | 9,7 | 32,9 |
| 06:00 | 10,2 | 11,6 | 11,8 | 13,2 | 11,7 | 35,3 |
| 07:00 | 14,5 | 15,2 | 16,3 | 16,2 | 15,6 | 39,9 |
| 08:00 | 18,2 | 18,0 | 17,7 | 16,6 | 17,6 | 42,3 |
| 09:00 | 15,6 | 14,6 | 14,7 | 13,5 | 14,6 | 38,7 |
| 10:00 | 12,8 | 12,5 | 12,1 | 9,9 | 11,8 | 35,4 |
| 11:00 | 10,0 | 8,0 | 7,4 | 7,0 | 8,1 | 31,0 |
| 12:00 | 7,4 | 7,0 | 7,4 | 7,1 | 7,2 | 30,0 |
| 13:00 | 7,0 | 7,0 | 7,1 | 8,0 | 7,3 | 30,0 |
| 14:00 | 7,9 | 7,8 | 9,7 | 11,7 | 9,3 | 32,4 |
| 15:00 | 10,4 | 13,0 | 13,2 | 14,3 | 12,7 | 36,5 |
| 16:00 | 12,3 | 16,2 | 18,1 | 21,1 | 16,9 | 41,5 |
| 17:00 | 19,4 | 21,1 | 23,5 | 24,9 | 22,2 | 47,8 |
| 18:00 | 24,1 | 25,4 | 27,0 | 28,3 | 26,2 | 52,5 |
| 19:00 | 28,7 | 27,7 | 26,6 | 25,4 | 27,1 | 53,6 |
| 20:00 | 25,8 | 25,1 | 23,9 | 22,8 | 24,4 | 50,4 |
| 21:00 | 23,7 | 22,7 | 21,3 | 20,7 | 22,1 | 47,6 |
| 22:00 | 21,0 | 21,1 | 21,0 | 20,6 | 20,9 | 46,2 |
| 23:00 | 20,5 | 20,4 | 19,6 | 18,9 | 19,9 | 45,0 |
Nachbarmärkte heute
- Niederlande
- 15,0
- Österreich
- 22,2
- Frankreich
- 15,6
- Polen
- 22,9
- Tschechien
- 20,2
- Schweiz
- 22,3
Börsenpreis · ct/kWh
Wie entsteht der Börsenstrompreis?
Deutschland bildet zusammen mit Luxemburg eine Gebotszone im europäischen Strommarkt. Jeden Tag um 12 Uhr schließt die Day-Ahead-Auktion; dabei wird für jede Viertelstunde des Folgetags ein Preis ermittelt. Seit dem 1. Oktober 2025 wird in Viertelstunden statt in ganzen Stunden gehandelt – ein Tag hat damit 96 Preise.
Der Preis spiegelt Angebot und Nachfrage: Viel Sonne drückt ihn zur Mittagszeit, viel Wind oft in der Nacht. Am teuersten wird es meist am frühen Abend, wenn der Verbrauch hoch ist und die Solaranlagen nichts mehr liefern.
Was zahlen Sie mit einem dynamischen Stromtarif?
Seit dem 1. Januar 2025 muss jeder Stromanbieter mindestens einen dynamischen Tarif anbieten. Voraussetzung ist ein intelligentes Messsystem (Smart Meter), das den Verbrauch viertelstündlich erfasst.
Bei einem dynamischen Tarif zahlen Sie den Börsenpreis plus den Aufschlag Ihres Anbieters. Hinzu kommen Bestandteile, die nicht von der Uhrzeit abhängen: Netzentgelte (2026 im Bundesschnitt rund 9,3 ct/kWh, gesenkt durch einen Bundeszuschuss von 6,5 Mrd. Euro für die Übertragungsnetze), die Stromsteuer von 2,05 ct/kWh, die Konzessionsabgabe, die je nach Gemeindegröße unterschiedlich hoch ist, sowie die Offshore-Netzumlage, der Aufschlag für besondere Netznutzung und die KWKG-Umlage. Auf alles zusammen kommen 19 % Mehrwertsteuer.
Unser Endpreis ist deshalb eine Schätzung mit bundesweiten Durchschnittswerten. Ihr tatsächlicher Preis hängt vor allem vom Netzentgelt Ihres örtlichen Netzbetreibers ab.
Wärmepumpe und Wallbox: § 14a EnWG
Wer eine steuerbare Verbrauchseinrichtung wie eine Wärmepumpe oder Wallbox betreibt, zahlt reduzierte Netzentgelte. Seit dem 1. April 2025 können Betreiber zusätzlich zeitvariable Netzentgelte (Modul 3) wählen, sofern ihr Netzbetreiber sie anbietet. Zusammen mit einem dynamischen Tarif lohnt sich das Verschieben in günstige Stunden dann doppelt.